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Wir begrüßen Sie!

***** Am 26.02.2016 findet die Jahreshauptversammlung des HVV in der Mühle statt! *****

Auf unseren Internet-Seiten stellen wir Ihnen unser vielfältiges Angebot vor und nutzen die Gelegenheit, Sie über unsere Aktivitäten und Veranstaltungen zu informieren. Wir wünschen Ihnen einen interessanten und informativen Aufenthalt auf unserer Homepage.

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Herzlichen Gruss
Anton Bartling Erster Vorsitzer




Ein Geldsegen und viele Lügenmärchen
Theatergruppe probt „Arven un nich starven" / Premiere am 21. Februar

Quelle: Kreiszzeitung vom 30.12.2015 von Regine Suling

Unerwartet zu Geld kommen: Besser kann es eigentlich nicht gehen. In dem neuen Dreiakter der Theatergruppe des Heimat- und Verschönerungsvereins (HVV) Martfeld gelingt dies sogar mehrmals: Horst-Dieter Schmelzer und seine Ehefrau Franziska (gespielt von Rolf Bröer und Marion Hoffmann) kommen unabhängig voneinander zu viel Geld. Der Haken an der Sache: Beide versuchen, diesen Umstand voreinander zu verbergen.

Damit sind Verwicklungen und jede Menge Spaß für ei¬ne runde Komödie programmiert. „Arven un nich starven" (Erben und nicht sterben) heißt das plattdeutsehe Stück, das die Laien-Schauspielerinnen und -Schauspieler derzeit einstudieren. Seit Anfang November sind sie bereits dabei. „Wir treffen uns zwei Mal in der Woche", erzählt die Truppe, die stets am Ort der Aufführungen - im Gasthaus Soller - übt.

Klar war für alle Beteiligten schon bei der Auswahl des Stücks, dass sie wieder eine Komödie spielen wollten. Schnell fiel die Wahl auf „Arven un nich starven" von Autor Wolfgang Binder. Der hat sich das einfallen lassen, was die Martfelder Theatergruppe nun gekonnt auf die Bühne bringen will.
In ihren unvermittelt ein¬getretenen Geldsegen weiht Hausherrin Franziska nur ihre Tochter Kerstin, gespielt von Jana True, ein. Ehemann Horst-Dieter wiederum zieht ausschließlich seinen besten Freund Bernd Kraus (Marcel Lackmann) ins Vertrauen. Franziska und Horst-Dieter behaupten beide, sie hätten das Geld geerbt - und verstricken sich in immer mehr Lügen, die schließlich auffliegen.

Änne Soller und Torsten Tobeck übernehmen die Rollen derjenigen, die dafür sorgen, dass der Schwindel ein Ende findet. Als Souffleuse agiert Sabine Schröder. Um den Bühnenbau kümmern sich Torsten Bomhoff, Wilfried Bomhoff und Enno Siebs mit vereinten Kräften. Die Maske übernimmt Sonja Geils.

Premiere feiert „Arven un nich starven"

  • Sonntag, 21. Februar, um 11 Uhr. Vorher wird ein Frühstück serviert.

  • Außerdem bringen die Theaterspieler des HVV ihr Stück
  • am Sonnabend, 27. Februar, um 20 Uhr auf die Bühne - zuvor gibt es Hühnersuppe und Frikassee.
  • Auf eine Kaffeetafel folgt am Sonntag, 28. Februar, um 15.30 Uhr die nächste Aufführung.
  • Den Reigen beschließen die Theaterspieler am Sonnabend, 5. März, um 19 Uhr. Danach folgt eine Feier mit Disko-Musik.
Der Kartenvorverkauf findet am Sonnabend, 23. Januar, bei „Kööp In" statt; anschließend sind die Karten ab 26. Januar bei Schreibwaren/Lotto Toto von Hollen erhältlich.

Die neue Chronik soll sogar in den USA gelesen werden
Die Geschichte von Loge und Tuschendorf auf 310 Seiten


foto chronik loge-tuschendorf
(stehend, von links) Heinrich Gräpel, Elisabeth Otten, Erika Wulf, Anton Bartling sowie
(sitzend, von links) Gertrud Mehlhop, Rosemarie Rahlf, Anneliese Schlake, Hartmut Bösche, Bernd Kunze und Manfred Thiesfeld.

Quelle: Kreiszeitung 11.12.2015 Horst Friedrichs
Eigentlich wollten sie immer das tun, was ein Arbeitskreis tun muss: arbeiten. „Aber manchmal kamen wir aus dem Geschichtenerzählen einfach nicht heraus“, gesteht Erika Wulf schmunzelnd, und die übrigen Mitwirkenden an der Dorfchronik Loge-Tuschendorf bestätigen lachend, dass es ihnen nicht anders erging.

Vier Jahre lang waren sie damit beschäftigt, das siebte Buch der Martfelder Reihe „Vergangenheit und Gegenwart“ zu verfassen. Anneliese Schlake, Leiterin des Arbeitskreises, und Heimatverein-Vorsitzender Anton Bartling präsentierten zusammen mit ihren Mitstreitern die nun fertige Chronik der beiden einstmals selbstständigen Gemeinden bei einem Pressegespräch im Loger Schützenhaus.

In den vergangenen vier Jahren trafen sich die zehn Arbeitskreis-Mitglieder alle sechs Wochen, um Texte über Historisches aus Loge und Tuschendorf zusammenzustellen und in Kapiteln zu ordnen. Jetzt, rechtzeitig vor Weihnachten, kommt das 310 Druckseiten starke Ergebnis auf den Markt. Auch wenn das vergnügliche Geschichtenerzählen die akribische Arbeit auflockerte und die Gestaltung des Werks kreativ befeuerte: „Eine Sammlung von Döntjes ist es nicht geworden“, sagt Anton Bartling. „Es ist vielmehr eine Chronik mit dem Schwerpunkt Geschichtliches.“

„Ursprünglich haben wir sogar daran gedacht, über Loge und Tuschendorf je eine eigene Chronik zu erstellen“, berichtet Hartmut Bösche, ein aus Loge stammender Heimatforscher, dem Anneliese Schlake besonders dankt und dem sie einen maßgeblichen Anteil an der Buchproduktion bescheinigt. Bösche weiter: „Dann aber, beim Einstieg in die Materie, wurde uns klar, dass es sinnvoller sein würde, die Geschichte dieser beiden so unmittelbar benachbarten Martfelder Ortsteile in einem einzigen Band zusammenzufassen.“ Wichtig sei auch die Mitarbeit von Bürger Henns Harries, dessen Forschung über die Hofstellen bedeutende Erkenntnisse geliefert habe. Harries hat das Buch „Die Höfe im Kirchspiel Martfeld“ verfasst.

Mit einer Auflage von 400 Exemplaren wird die Dorfchronik Loge-Tuschendorf in den nächsten Tagen an die Verkaufsstellen in Martfeld geliefert: die Volksbank, die Kreissparkasse, die Apotheke und die Toto-Lotto-Annahmestelle von Hollen. Die Initiatoren hoffen, etliche der Bücher auch in die USA zu verkaufen. Hartmut Bösche: „Viele Menschen sind von hier in die Vereinigten Staaten ausgewandert.“ Loge und Tuschendorf seien ein bemerkenswertes Beispiel für den Zusammenhalt in kleinen Orten, wobei der Schützenverein Loge-Tuschendorf die wichtigste Gemeinsamkeit darstelle.
Loge sei der eher landwirtschaftlich geprägte Ort, während Tuschendorf einige Gewerbebetriebe beheimate. Als Beispiel dafür recherchierte Bernd Kunze die herausragenden Leistungen der Zimmermannsfamilie Fiddelke, deren Fachwerk- gebäude noch heute die weitere Umgebung prägen. Konkurrierende Ansprüche der Nachbardörfer Loge und Tuschendorf wirken bis heute nach. So verläuft die Grenze zwischen den Kirchspielen Hoyerhagen und Martfeld mitten durch Loge.


 
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