So war’s: Jubiläumsfahrt nach Lüneburg

Jubiläumsfahrt nach Lüneburg - knapp 40 Gäste waren bereits auf der Hinfahrt in guter Stimmung

Der Ausschuss Mühlentechnik hat Ende April anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des HVV eine Busfahrt mit einem interessanten Programm durchgeführt. Kaum im Bus und den Platz eingenommen, war man schon im Gespräch und in gespannter Vorfreude auf die Salzstadt Lüneburg.

Knapp 40 Gäste sorgten bereits auf der Hinfahrt für gute Stimmung. 

In Gruppen aufgeteilt startete in Lüneburg pünktlich um 10:30 Uhr am Ochsenmarkt die Stadtführung. Die Gästeführer haben es bestens verstanden, auf lustige und informative Weise von der faszinierenden tausendjährigen Geschichte der Stadt und dem Rathaus mit ihren sage und schreibe 259 Zimmern zu erzählen. 

Besonders spannend war die Erzählung über die 500-jährige Salzabbaugeschichte Lüneburgs. Durch den Salzabbau kam die Stadt zu ihrem Reichtum und in der Altstadt, dem damaligen Arbeiterviertel, zu erheblichen Geländeabsenkungen, was leider den Abriss vieler Häuser zur Folge hatte. Anfangs wurde die Sole noch von Hand mit riesigen Löffeln hochgepumpt. Später nutzte man die Wasserkraft der Mühlen, um das Salz mit einer Solenpumpe ans Tageslicht zu fördern.

Die Gruppe konnte erfahren, was es mit der Lüneburger Salzsau, die untrennbar mit Lüneburg verbunden ist, auf sich hat und warum es eine schwangere Mauer gibt. Schließlich wurde die Sankt Nicolaikirche besucht. Sie ist ein bedeutendes Bauwerk der Backsteingotik und eine Station auf der Europäischen Route der Backsteingotik.

Der Weg führte weiter an die Ilmenau, wo am Binnenhafen der große Kran mit Laufrad steht. Von dort aus ging es weiter zu den Ilmenauer Wassermühlen und vorbei am großen Handelsplatz Am Sande, wo sich Fuhrwerke und Kutschen einstellten, um Waren zu laden und zu entladen.

Nach der leckeren Mittagspause ging die Fahrt weiter nach Bardowick zu Meyer´s Windmühle, die zum immateriellen Kulturerbe zählt. Herr Meyer hatte zu Kaffee und Kuchen und natürlich zu einer Führung durch seine über 200-jährige Mühle geladen, die in sechster Generation in der Familie betrieben wird. Er erzählte ausführlich von der Geschichte der Mühle, vom Ablauf der Windmühle und den vielfältigen Mischmöglichkeiten. Neben der Mehlproduktion gibt es dort auch einen Landhandel mit Tiernahrung und einen Ökoladen mit wunderschönen Produkten, die einfach begeistern.

Ein erlebnisreicher Tag für alle Teilnehmenden und ein Muss für alle Daheimgebliebenen. Die Stimmung auf dem anschließenden Nachhauseweg ließ nicht auf sich warten. Mit schönen Erinnerungen und einer gehörigen Portion Zufriedenheit ging es am frühen Abend zurück nach Martfeld.

 

Vielen Dank für die wunderbare Organisation!


© HVV Martfeld

Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Nutzererfahrung zu verbessern und den Benutzern bestimmte Dienste und Funktionen bereitzustellen.
Durch das Klicken auf Verstanden, geben Sie dieser Internetseite die Erlaubnis, Informationen in Form von Cookies auf Ihrem Gerät zu speichern.